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Chronik Jugendriege 1943-2006

Erstmals gibt es Aufzeichnungen über die „Knabenriege“ im Jahre 1936. Karl Gimmi und Karl Frommenweiler sind die ersten Leiter. Offiziell ist die Gründung einer Jugendriege im Jahre 1943 protokolliert. Die Beschlussfassung erfolgt am 20. März 1943. Zum Jugendriegenleiter wird Hermann Gimmi gewählt.

Über die Jugendriege gibt es nur sehr wenige Aufzeichnungen. Es handelt sich um eine Untersektion des Turnvereins, ohne eigene Vereinsstruktur und ohne Protokollbücher. Die Jugendriege wird oft erwähnt bei den Abendunterhaltungen und den 1. August-Feiern, wo sie regelmässig teilnehmen durfte. Beliebtes Gerät ist das Böckli, das während vielen Jahren zu Ehren kommt.

Viele junge Turner absolvieren ihre erste Führungsfunktion in der Jugendriege. Sie prägen oft das Turnprogramm und die Ausrichtung. Anfänglich wird das Nationalturnen gefördert, dann eher das Geräteturnen. In den Sechzigerjahren wird die Leichtathletik integriert. Vor allem Karl Gimmi ist es zu verdanken, dass die Freude an der Leichtathletik gestärkt wird. Dies hat einen nachhaltigen Effekt auf den Turnverein, der in den Siebzigerjahren bis zu 15 lizenzierte Leichtathleten hat.

In der Folge erhalten dann die Spiele immer mehr Bedeutung. Man nimmt an den Kreis- und Kantonsspieltagen teil. Die Korbballerfolge des Turnvereins färben auch auf die Jugendriege ab. Es werden einige Kreis- und Kantonsspieltage gewonnen. Einige Male kann die Jugendriege so auch an den Schweizer Jugendmeisterschaften teilnehmen.

Die erste Jugendriege 1936:

  • 1936jugendriege

Vorne links: Willi Bär, - , … Fey, … Mösli, … Krapf, Paul Bär, Willi Schenk. Stehend: Hermann Straub, Ernst Steffen, Ernst Scheiben, … Heuberger, Louis Häberli, Walter Keller, Werner Bötschi, Hans Schmutz, Hans Gimmi, Karl Frommenwiler. Leiter hinten: Karl Gimmi

Roland Müller ist als Leiter von 1961 bis 1982 während 21 Jahren im Amt. Auch Bruno Füllemann, Willi Schenk, jun. und Martin Kreis sind während mehr als 10 Jahre Jugendriegenleiter.

Während sich in den Anfangsjahren das Programm auf die Turnstunden und eine Jugi-Reise pro Jahr beschränkt, wird das Jahresprogramm in den letzten Jahren immer vielseitiger und umfangreicher. Es folgen viele Turnfeste, im Kreis und Kanton, neuerdings können die Jugendriegler auch am Eidg. Turnfest teilnehmen. Zudem kommen Spieltage, Einzelturntage, Nationalturntage, etc. dazu. Die Leitung, und damit verbunden der Zeitaufwand, wird immer anspruchsvoller und aufwändiger.

Die Jugendriege teilt sich in zwei Altersklassen auf. Die jüngeren, von 8 bis 12 Jahren, und die älteren von 12 bis 16 Jahren. Danach erfolgt in der Regel der Übertritt in die Aktivriege.

Während in der Gründungsjahren Disziplin, Körperertüchtigung und Lebensschule im Vordergrund standen, wird der Schwerpunkt in der neuen Zeit eher auf die Freude an der Bewegung und der Gemeinschaft gelegt. Die Jugend soll eine sinnvolle Beschäftigung haben und damit eine gute Grundlage für das spätere selbstbestimmte Leben.