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Chronik Damenriege 1953-2000

 

1953 Am 29.8.1953 schlägt der Turner Gottlieb Messerli vor, eine Damenriege zu gründen. Werner Eggmann leitet eine wöchentliche Turnstunde für Damen.
 

1954 Aufführung eines Reigens unter der Leitung von Werner Eggmann bei der Turnhallen-Einweihung.
 

1955 Unter dem Turner-Präsidenten Hans Gimmi wird am 26. März 1955 die Damenriege Heimenhofen gegründet. Sie wird bis 1958 von Alice Huber-Fenner aus Erlen geleitet.
 

1956 Mitwirken beim 75 Jahre Jubiläum des Turnvereins. Keulen-Darbietung und Walzer-Reigen.
 

1958 Trudi Bär übernimmt die Leitung der Damenriege.
 

1962 Der Turnbetrieb wird wegen Personalmangel eingestellt.
 

1963 Im Februar macht die Damenriege an der Abendunterhaltung schon wieder mit.
 
 
1965 Acht Mitglieder turnen regelmässig und sind beim Turnverband gemeldet. Präsidentin ist N. Hugelshofer, Andwil, Leiterin ist R. Keller, Andwil und Kassierin Ruth Messerli, Andwil.

 

1966 Die Jahresversammlung wird mit dem Lied „Kreuzfidel“ eröffnet. Wiederwahl von Berthi Mühlemann als Präsidentin trotz heftiger Gegenwehr. Aktuarin Rösli Lendenmann, Kassierin Elisabeth Schelling, Leiterinnen sind Elsa Brugger und Vreni Waldvogel.

„Anmerkung: Es wird über ein Vereinstenue diskutiert, da der Pfarrer beim letzten Mal Spalierstehen wegen der nackten Beine reklamiert hat.“


1967 10 Mitglieder aus Happerswil, Mattwil, Klarsreuti, Birwinken, Lenzenhaus und Andwil turnen regelmässig. Präsidentin ist Berthi Mühlemann, Leiterin Elsa Brugger, Kassierin ist Elisabeth Schelling. 3. Rang am Oberaacher Korb- und Volleyball-Spieltreffen. Die Vereinsreise führt nach Kandersteg – Oeschinensee.

Hier ein Auszug aus dem Reisebericht: „Heidi Wehrli, als „Festtubel“ wohlbekannt, wie ein altes Jümpferlein nach Hause rannt. Wir alle konnten ihr Verhalten wohl verstehn, seit 7 Nächten hat sie das Bett nicht mehr gesehn!“


1968 Bestand 14 Turnerinnen. Präsidentin wird Annelies Waldvogel, Leiterinnen sind Elsa Brugger und Vreni Waldvogel, Kassierin ist immer noch Elisabeth Schelling.


1971 Abendunterhaltung zusammen mit dem Turnverein und dem Männerchor. Die Damenriege ist für die Kaffeestube im Keller verantwortlich.


1974 Rösli Müller wird Präsidentin. An der JV wird beschlossen, die Bussen für das unentschuldigte Fernbleiben der Turnstunde abzuschaffen. Der Vorstand appelliert an die Mitglieder, doch fleissig zu sein und regelmässig mitzumachen. Die Vereinsreise führt auf die Bettmeralp, ist jedoch ziemlich verregnet.


1975 Die lange diskutierten Turnkleider werden nun doch angeschafft, da sie sich auch zum Spalierstehen eignen. Auf der Vereinsreise nach Thun – Interlaken – Lauterbrunnen – Obersteinberg begegnen die Turnerinnen auf einer Alp der Original Milka-Kuh!

  • 1975dtv


1976 Der Klausabend mit Turnverein zusammen ist immer zu teuer. Die Damen bezahlen den Musikanten und das Essen, die Herren lediglich die Getränke. Es muss eine faire Lösung her!

  • 1976dtv

Reise nach Oesterreich, Landeck – Lermoos – Zugspitze und Schloss Neuschwanstein.


1977 Neue Präsidentin wird Elsbeth Kugler, Aktuarin neu Esther Gräflein. Die Turnerinnen spielen erstmals an der Korbball Wintermeisterschaft und steigen leider ab, da man wegen der Abendunterhaltung das Training sträflich vernachlässigt hat. Jedoch wird am Kreisturntag in Erlen in der Gymnastik der 3. Rang erturnt – eine tolle Leistung! Am Spieltag in Weinfelden erreichen sie den 2. Rang hinter Oberaach.

  • 1977trainer
  • 1977dtvkorbball

Die Vereinsreise führt nach Schaffhausen/Randen.

  • 1977gruppe

„Ein Zweierli Wein um den Hals gehangen,
mit Köpfen wie Glühbirnen viel ringer gegangen.
Wir haben Kurt Felix getroffen, mit ihm eins ges...,
und am Trottenfest in Osterfingen
wir alle uns einen Mann fingen...“


1978 Schweizerische Frauenturntage in Genf. Heimenhofen erreicht den 1. Rang im Korbball und das ausgerechnet gegen Sulgen. Diese Leistung wird vom Amt für Turnen und Sport Thurgau, Dieter Meile, mit einem Brief anerkannt.

  • 1978gruppe


1979 Es wird ein gemeinsames Rangturnen mit allen Riegen eingeführt. Der Wettkampf besteht aus einem 4-Kampf mit 100m Schnelllauf, Weitsprung, Kugelstossen und einem Hindernislauf.


1980 25 Jahre Damenriege Heimenhofen am 26. April. Es findet ein Unterhaltungs-Abend mit Darbietungen aller Riegen statt. Die Turnhalle scheint aus allen Nähten zu platzen, finden sich doch sehr viele interessierte Zuschauer ein. Am kant. Frauenspieltag und auch in der Meisterschaft wird der erste Rang belegt!

  • 1980gruppe


1981 Jubiläum100 Jahre Turnverein Heimenhofen. Eine Stafette „Rund um Andwil ist der Auftakt zu den Veranstaltungen. Der Unterhaltungsabend und Festakt findet in der Obsthalle statt. Zudem wird am Kantonalturnfest in Weinfelden teilgenommen. Wir bestreiten einen gemischten Vereinswettkampf mit Stufenbarren und 80m Lauf. Die verregnete Vereinsreise führt uns mit dem Car nach Österreich: Heiner Flury ist unser Chauffeur. Der gute achte Rang schaut an den Aufstiegsspielen in Thörishaus BE heraus, vor Oberaach (12.) und Arbon (9.)


1982 Wechsel im Vorstand. Zur Präsidentin wird Ruth Ravelli gewählt, Aktuarin Yvonne Knöpfli, Mädchenriege (Märi)-Leiterin klein Carmen Roth, Märi Leiterinnen gross Rösli Müller und Silvia Knöpfli.
Der Silvesterball wird ins Leben gerufen. Es werden 8 Damen zum Servieren benötigt. Vereinsreise geht diesmal ins Freiburgerland, wo die Billette gerne in WC’s verschwinden.


1983 Skiweekend zusammen mit dem Turnverein in Obersaxen, bei dem Karl Gimmi über Nacht seinen halben Bart verlor.
Heimenhofen siegt in der Korbball-Meisterschaft der ersten Liga.


1984 Eidg. Frauenturntage in Winterthur: Mit dabei sind Einzelturnerinnen und auch einige bei den Allgemeinen Übungen. Der Jahresbeitrag wird auf Fr. 35.- erhöht. Unter anderem beginnt der Kampf mit dem Turnverein um mehr Geld bei gemeinsam durchgeführten Anlässen.


1985 Zur neue Präsidentin wird Marianne Beerli gewählt, Kassierin Astrid Nef, Aktuarin Gabi Messerli, Leiterin Mädchen gross Vreni Rothenbühler. Wieder gibt es einen Sieg in der ersten Liga der Sommer-Korbball-Meister-schaft, was zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen Nati B in Aesch berechtigt. Daraus resultiert der 14. Rang von 32 Mannschaften.


1986 Kreisturnfest Romanshorn (2. Rang im Vereinswettkampf) und vorgezogene Abendunterhaltung stehen dieses Jahr an. Die Vereinsreise führt uns auf die Strada alta. Auf dieser Reise hat sich ein Paar Wanderschuhe einfach verabschiedet. Heimenhofen 2 steigt in die 1. Korbball-Liga auf.

  • 1986dtv


1987 Durchführung des Kant. Schwingertages in Andwil. Die Damen beteiligen sich aktiv an der Organisation. Die Abendunterhaltung wird mit grossem Erfolg im Herbst. Es wird angestrebt, dies so weiterzuführen. Kant. Turnfest in Frauenfeld. Als Jüngste sind mit dabei: Fränzi Leumann bei den Mädchen, Ursi Schefer und Erna Hegner bei den Juniorinnen. Reise nach Lichtensteig – Krinau – Kreuzegg mit Rodelplausch und Velofahrt am Sonntag, die jedoch nicht alle zu Ende fahren können.


1988 Am Kreuzlinger Korbballturnier nehmen 3 Mannschaften teil! Die Korbball-Meisterschaft endet mit dem 1. Rang (1. Liga) und dem 2. Rang (2. Liga). An der Jahresversammlung werden die ersten vier Ehrenmitglieder ernannt. Es sind dies: Rösli Müller, Elsbeth Gfeller, Vreni Waldvogel und Margrit Kreis. Es werden Statuten bestellt, die dann auf unsere Riege angepasst werden können.


1989 Vereinsreise nach Andermatt und mit Riverrafting auf dem Inn.


1990 Wir übernehmen den Service bei der Männerchor-Unterhaltung und bei der Raiffeisenkassen-Versammlung. Kreisturnfest in Sulgen:  Hervorragender 4. Rang (um zwei Zehntel den 3. Rang verpasst). Reise der „gloorreichen Sieben“ in die Innerschweiz: Im Nachtquartier werden wir als „Damenriege Beerli“ begrüsst.

1990: Damenriege Heimenhofen

  • 1990dtv

„Alle Sujets werden geknipst, in der ganzen Stube wird rumgeblitzt. So viele Aufnahmen, das ist toll, nun ist der Film auch endlich voll. Jetzt das Gehäuse aufgemacht – was ist denn? Plötzlich wird laut gelacht. Kein Film ist drin, wie konnt‘ das gehen, Pfünz (Marianne Müller) hat nicht richtig nachgesehn.“


1991 Anschaffung eines neuen Trainingsanzugs und neue Korbballtenues für beide Mannschaften. Am Eidg. Turnfest in Luzern werden die Disziplinen Spiele Allround, Keulen, Gerätebahn bestritten.


1992 Der Turnverein ist 111 Jahre alt. Die Unterhaltung wird zum ersten Mal unter ein Motto gestellt. Es heisst „Olympiade“. Das Jahr wird vom tragischen Unfalltod von Ursi Schefer überschattet. Mit ihr verlieren wir eine sehr aufgestellte und lustige Turnerin. Der Silvesterball wird vom Turnverein alleine durchgeführt. Es dürfen keine der Turnerinnen dort arbeiten (siehe auch Version beim Turnverein!) 2. Rang am Kreisturnfest in Amriswil. Der Klausabend findet zum ersten Mal im Wald statt.


1993 Marianne Beerli und Gaby Messerli werden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Neu müssen auch Korbballspielerinnen bei uns Mitglied werden, um spielen zu dürfen. Kant. Turnfest in Kreuzlingen: 15. Rang in der 2. Stärkeklasse von 30 Riegen. Reise nach Oesterreich – Bizau – Sommer-Rodelbahn. Leider werden wir total verregnet. Der Turnverein fragt an, ob einige Damen bei der Körperschule mitmachen wollen. Das Interesse ist aber gleich Null.


1994 Kant. Turnfest in Sursee. Wir helfen am Sie- und Er-Korbballturnier mit. Noch immer sind die Posten der Präsidentin, Aktuarin, Leiterin und Leiterinnen Märi neu zu besetzen. Nach einer Abstimmung werden wir wieder am Silvesterball mitarbeiten. Es wird ein Bussgeld von Fr. 10 für unentschuldigtes Fernbleiben an der Versammlung eingeführt.


1995 Der Vorstand wird fast vollständig neu bestückt mit: Fränzi Leumann als Präsidentin, Corinne Jaisser als Leiterin und Sandra Oberhänsli als Vize, Nicole Müller als Kassierin. Claudia Burkard bleibt Vertreterin der Mädchenriege und Marlen Zatti-Sutter Aktuarin.
Neu müssen die Korbballerinnen auch bei allen Anlässen mitarbeiten.

Das Arbeiten am Silvesterball hat nicht so gut geklappt, da die Turnerinnen untereinander gespalten sind. Die einen wollen mithelfen, die anderen sind dagegen. Am 7. Mai feiert Andwil sein 700jähriges Bestehen. Wir helfen auch mit. Marianne Beerli erhält ihren Spitznamen „Otti“.

Die Vereinsreise führt uns zu den Bavaria-Filmstudios nach München mit anschliessender Stadtrundfahrt und Stunt-Show von Sandra Oberhänsli – sie will uns zeigen, dass sie auch zum Film gehen kann, mit allem was dazugehört. Diskussion um neuen Trainingsanzug, der mit einem Sponsorenlauf finanziert werden soll. Leider können sich die Turnerinnen nicht einigen. Eine Namensänderung von Damenriege (DR) auf Damenturnverein (DTV) wird gutgeheissen. Auch die Turnstunden sollen neu verteilt werden, es gibt aber noch keine Lösung. Kreisturnfest in Arbon mit einer gemischten Körperschule, die wir am Nachmittag nochmals zeigen dürfen. Darüber sind wir sehr stolz.

  • 1995dtv


Ein Korbball-Trainingslager in Arosa wird zusammen mit den Herren durchgeführt. Es wird zu einem guten Erfolg, der allen viel bringt.


1996 Eidg. Turnfest in Bern. Es werden gute Leistungen gezeigt – Rang 175 von 319 Riegen. Wir möchten die Löffeli für fleissigen Turnstundenbesuch durch Gläser mit Gravur oder Aufdruck ersetzen. Im Korbball wird auch wieder Appell geführt. So können auch fleissige Korbballerinnen profitieren.


1997 Für die nächste Abendunterhaltung wird beschlossen, ein übergreidendes Thema zu wählen. Alexander Leumann stellt sich zur Verfügung, ein Bühnenbild zu gestalten. Der Zusammenschluss der Thurgauer Turnverbände (Männer und Frauen) wird an einer ausserordentlichen Delegiertenversammlung beschlossen.

Das Leiterproblem besteht nicht nur bei uns, sondern auch bei den Herren. Es findet deshalb eine gemeinsame Vorstandssitzung statt, um das Leiterproblem zu lösen.

Am ausserkantonalen Turnfest in Steinhausen (Zug) wird das neue Notensystem eingeführt, bei dem ein 9.0 neu ein 7.5 ist (komisch für uns, sieht das doch viel schlechter aus...) Corinne Jaisser und Sandra Oberhänsli geben nach Differenzen mit dem Vorstand und einigen Turnerinnen ihren sofortigen Rück- und Austritt.


1998 TGM im Vereinsturnen in Romanshorn mit mässigen Resultaten. Die Abendunterhaltung wird mit dem Motto „Top of Switzerland“ so richtig schweizerisch gestaltet. Die Idee ist beim Publikum sehr gut angekommen. Das Bühnenbild fand grossen Anklang.

  • 1998dtv


1999 Die Diskussionen um einen Zusammenschluss mit dem TV werden intensiver. Der Damenturnverein müsste jedoch aufgelöst werden und wir als neue Mitglieder in den Turnverein übertreten. Vor allem unsere Ehrenmitglieder können sich damit nicht anfreunden, weil sie doch früher stark um ihre Unabhängigkeit gekämpft haben. Nach langer Diskussion mit dem Vorstand wollen sie uns jedoch nicht im Wege stehen und stimmen dem geplanten Zusammenschluss zu.
Es werden neue Statuten besprochen. Am 10. März 2000 soll die Auflösung des DTV Heimenhofen zusammen mit der letzten Jahresversammlung über die Bühne gehen. Am 24. März wird dann die erste gemeinsame Jahresversammlung stattfinden.


2000 Die letzte Jahresversammlung ist irgendwie komisch. Die einen freuten sich auf das Neue, die anderen schauen etwas wehmütig drein. Die Auflösung des DTV kann mit 16 Stimmberechtigten, die sich alle einig sind, genehmigt werden. Am 31. März 2000 findet dann die ausserordentliche Hauptversammlung mit dem Ziel des Zusammenschlusses des Turnvereins und Damenturnvereins statt.